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John McCain

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John McCain
John McCain (2009)
Gelebt 29. August 1936–25. August 2018
Parteibuch Republikanische Partei
Beruf Politiker, Soldat

John Sidney McCain III (1936-2018) war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und von 1987 bis zu seinem Tod Senator[wp] für den Bundesstaat[wp] Arizona. Er war Kandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahl 2008[wp], bei der er Barack Obama[wp] unterlag. Bereits im Jahr 2000[wp] hatte er sich um das Amt des US-Präsidenten[wp] beworben, war in der Vorwahl[wp] jedoch an George W. Bush[wp] gescheitert. Vor seiner politischen Karriere war McCain bis 1979 Berufssoldat bei der United States Navy[wp]. Am Vietnamkrieg[wp] nahm er als Jagdbomber[wp]-Pilot teil, wurde 1967 abgeschossen und war fünfeinhalb Jahre Kriegsgefangener[wp] in Nordvietnam[wp].

Familie und Ausbildung

Großvater und Vater McCains auf einem Schiff der US Navy vor Tokio im September 1945
McCain an der Naval Academy, um 1954

Zu den Vorfahren John McCains gehörten Ulster-Schotten[wp] und Engländer, die in ihrer Mehrheit nach ihrer Auswanderung nach Nordamerika in den Südstaaten[wp] lebten.[1] Sein Ur-Ur-Großvater William A. McCain hatte in Mississippi[wp] eine Plantage mit fünfzig Sklaven[wp] besessen und fiel 1863 im Sezessionskrieg[wp], in dem er auf der Seite der Konföderierten[wp] kämpfte. McCains Vater und auch sein Großvater John Sidney McCain Sr.[wp] waren Admirale der US Navy[wp]. Er kam als Sohn von John Sidney McCain Jr.[wp] (1911-1981) und der aus einer Mineral­öl­unternehmer­familie stammende Roberta Wright McCain[wp] (1912-2020)[2], die ihn sowie auch seine Schwester überlebte und im Alter von 108 Jahren starb, auf der Marinebasis[wp] Coco Solo[wp] in der damals von den USA kontrollierten Panamakanalzone[wp] zur Welt. McCain hatte zwei Geschwister, Jean Alexandra ("Sandy") McCain Morgan (1934-2019) und den Bühnen­schau­spieler[wp] Joseph ("Joe") Pinckney McCain II (* 1942). McCain wuchs als Mitglied der Episkopalkirche[wp] an, schloss sich später den Baptisten[wp] an.[3]

Bis zum Alter von zehn Jahren besuchte er verschiedene Schulen auf Marine­stütz­punkten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges[wp] zog die Familie 1946 ins nördliche Virginia[wp]. Ab 1949 folgte die Familie erneut dem Vater zwei Jahre lang durch verschiedene Marine­stützpunkte, insgesamt besuchte John McCain etwa 20 verschiedene Schulen.[4] Ab 1951 besuchte er die private "Episcopal High School" in Alexandria[wp], die er 1954 abschloss.

McCain trat in die US Naval Academy[wp] in Annapolis[wp] ein, die er 1958 mit dem Bachelorgrad verließ. Er war einer der schlechtesten Absolventen seines Jahrgangs, was Sean Wilentz[wp] seiner fehlenden Beachtung der Disziplin und dem Desinteresse an bestimmten Themen zuschreibt.[3] Anschließend ließ er sich in der Naval Air Station Pensacola[wp] in Florida[wp] zum Piloten ausbilden und diente bei den Marinefliegern[wp]. Er stürzte mit seinem Flugzeug während der Ausbildung ins Meer und später in Spanien auf eine Stromleitung.[5]

Aus seiner ersten Ehe mit dem Model Carol Shepp, die von 1965 bis 1980 dauerte, stammen die Tochter Sidney McCain (* 1966; Musikbranche) sowie die beiden Stiefsöhne Doug (* 1959; Zivilpilot) und Andy McCain (* 1962; Vizepräsident von Hensley & Co.). Seine zweite Ehe schloss er am 17. Mai 1980 mit Cindy Hensley[wp] (* 1954; Aufsichtsrats­vorsitzende von Hensley & Co.), aus der die Kinder Meghan McCain[wp] (* 1984; Journalistin), John Sidney "Jack" McCain IV. (* 1986; Naval Academy[wp]), James "Jimmy" McCain (* 1988; Marine Corps[wp]) und die aus Bangladesch[wp] stammende Adoptivtochter Bridget McCain (* 1991) hervorgingen.

Kriegsverbrechen im Vietnamkrieg

McCain (vorne rechts) 1965 mit seiner Staffel vor einem T-2-Buckeye[wp]-Trainingsflugzeug

McCain nahm als Marineflieger der Navy am Vietnamkrieg teil. Am 26. Oktober 1967 wurde er während eines völkerrechtswidrigen Angriffs auf ein Wasserkraftwerk bei Hanoi abgeschossen und geriet in nordvietnamesische Gefangenschaft.[6] Ab März 1968 verbüßte er zwei Jahre lang in Einzelhaft.

1981 trat er aus der Navy im Rang eines Captains[wp] aus.

Politische Laufbahn

Mitglied des Repräsentantenhauses

Datei:John McCain 1983.jpg
John McCain 1983 als Mitglied des US-Repräsentantenhauses

John McCain war ab 1977 Verbindungsoffizier der Navy zum Senat der Vereinigten Staaten[wp], was ihm einen Zugang in die Politik verschaffte. Seine zweite Ehe mit Cindy Hensley, die aus einer einflussreichen und vermögenden Familie in Phoenix (Arizona)[wp] stammte, eröffnete ihm die Möglichkeiten, eine politische Laufbahn zu beginnen. Er zog mit seiner neuen Familie 1980 nach Phoenix und trat bei der Wahl 1982[wp] im 1. Kongresswahlbezirk[wp] Arizonas als Kandidat für das Amt eines Abgeordneten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten[wp] an. In der Vorwahl[wp] der Republikaner hatte McCain sich um die Nachfolge des nicht mehr antretenden langjährigen Abgeordneten und Fraktions­vorsitzenden der Republikaner, John Jacob Rhodes[wp], mit 32 Prozent der Stimmen durchgesetzt und gewann die Hauptwahl im November 1982 ungefährdet mit 66 Prozent.[7] McCain trat sein Mandat im 98. Kongress[wp] am 3. Januar 1983 an und vertrat dort Teile von Phoenix und östliche Vorstädte bis Queen Creek[wp] und Apache Junction[wp].[8] Er gewann auch die Wiederwahl 1984[wp], sodass er seinen Sitz bis zum Ende des 99. Kongresses[wp] am 3. Januar 1987 innehatte. Später bezeichnete sich McCain häufig als "Fußsoldaten der Reagan-Revolution", da sein Einstieg in die Politik mit der für die republikanische Partei prägenden Präsidentschaft[wp] Ronald Reagans[wp] zusammenfiel.[3]

Senator

McCain im März 1987 mit US-Präsident Ronald Reagan[wp] und dessen Frau Nancy[wp] bei einem Treffen mit den Mitgliedern des 100. Kongresses[wp]
John McCain bei einer Rede im Senat im Juli 2017 nach seiner ersten Krebsbehandlung mit dem Aufruf zu überparteilicher Zusammenarbeit

Bei der Wahl 1986[wp] wurde McCain für Arizona in den Senat der Vereinigten Staaten[wp] gewählt, nachdem er die parteiinterne Vorwahl ohne Gegenkandidaten gewonnen hatte. In der Hauptwahl um den Sitz des konservativen Barry Goldwater[wp], der nicht wieder antrat, besiegte McCain den Demokraten Richard Kimball mit über 60 Prozent der Stimmen.[9] McCain gehörte dem Senat ab dem 3. Januar 1987 an.

Beim Nominierungs­parteitag[wp] der Republikaner für die Präsidentschaftswahl 1988[wp] wurde McCain durch eine positiv aufgenommene Rede[10] bundesweit bekannt. In die Schlagzeilen kam er kurz darauf als einer von fünf Senatoren, die sich politisch für den wegen Betrugs bei der Savings-and-Loan-Krise[wp] angeklagten Unternehmer Charles H. Keating eingesetzt hatten. Die deshalb Keating Five[wp] genannten Senatoren wurden wegen Korruptions­verdachts ab 1989 vom Ethikausschuss des Senats untersucht. McCain, der als einziger der fünf Senatoren persönlich mit Keating befreundet gewesen war und in mehreren Wahlkämpfen von dessen Zuwendungen profitiert hatte, wurde 1991 von allen Vorwürfen freigesprochen[11], der Ausschuss attestierte ihm aber schwaches Urteilsvermögen ("poor judgment"). Daraufhin begann sich McCain für eine Reform der Wahlkampf­finanzierung zur Steigerung von Transparenz und Pflicht zur Verantwortlichkeit zu engagieren, die 2002 im McCain-Feingold-Act[wp] gipfelte, den er zusammen mit dem linksliberalen Senator Wisconsins Russ Feingold[wp] eingebracht hatte.[3]

Nach 2000 setzte er sich als Vorsitzender des Handelsausschusses gemeinsam mit dem befreundeten Demokraten Joe Lieberman[wp] für eine Reduzierung der Treibhausgas[wp]-Emissionen ein. Im Präsidentschafts­wahlkampf 2004[wp] verteidigte McCain den Kandidaten der Demokraten und befreundeten Senator John Kerry[wp] gegen verleumderische Angriffe aus den Reihen der Republikaner (und seines Zellengenossen in Vietnam, Bud Day[wp]), Kerry habe im Vietnamkrieg seine Pflichten gegenüber Kameraden nicht wahrgenommen (siehe Swift Boat Veterans for Truth[wp]). Das Angebot Kerrys, sein Running Mate[wp] zu werden und neben dem Amt des Vizepräsidenten auch das des Verteidigungs­ministers zu erhalten, lehnte McCain jedoch ab. Als Vorsitzender des Ausschusses für Indianer­fragen[wp] war McCain Mitte der 2000er Jahre für eine Korruptions­untersuchung gegen den republikanischen Lobbyisten Jack Abramoff[wp] und mehrere Politiker seiner Partei verantwortlich.[12]

Bei der Senatswahlen 2010[wp], die vom Aufstieg der rechtskonservativen Tea-Party-Bewegung[wp] geprägt war, hatte McCain mit dem früheren Kongress­abgeordneten J. D. Hayworth[wp] einen starken innerparteilichen Konkurrenten, der McCains schwaches Präsidentschafts­wahl­ergebnis 2008 und sein nicht immer parteilinien­treues Abstimmungs­verhalten thematisierte.[13] Mit einem Stimmenanteil von 56,2 Prozent wurde McCain in der Vorwahl seiner Partei nominiert. Bei der eigentlichen Senatswahl im November 2010 gewann er mit 59,3 Prozent der Stimmen ungefährdet vor dem Demokraten Rodney Glassman[wp] (34,6) und David Nolan[wp] von der Libertarian Party[wp] (4,7).

Bei der Senatswahlen 2016[wp] trat die bisherige demokratische Kongress­abgeordnete Ann Kirkpatrick[wp] gegen McCain an. Manche Umfragen ergaben deutliche Vorsprünge für McCain, andere etwa gleich hohe Werte für beide Kandidaten, weshalb die Arizona Daily Sun diesen Senatswahlkampf als McCains härtesten bezeichnete.[14] Nachdem im Oktober 2016 sexistische Äußerungen[wp] des damaligen republikanischen Präsidentschafts­kandidaten Donald Trump öffentlich geworden waren, zog McCain seine Unterstützung für Trump zurück.[15] McCain gewann die Wahl im November 2016 deutlich.[16] Sein letztes Mandat, das bis zum 3. Januar 2023 reichte, endete mit seinem Tod am 25. August 2018. Für die Zeit bis zu einer Nachwahl im November 2020 bestimmte der Gouverneur[wp] Arizonas Doug Ducey[wp] als Interimssenator an seiner statt den früheren Senatskollegen Jon Kyl[wp].[17]

Präsidentschaftskandidatur 2000

Signet der Präsidentschafts­kampagne 2000 mit dem Slogan: It’s your country. Take it back from the special interests! (Holt euch euer Land von den Lobbygruppen zurück!)

Bereits im Jahr 2000 bewarb sich McCain um die Präsidentschaft. Er war bei der Vorwahl[wp] innerhalb der Republikanischen Partei der wichtigste Gegenkandidat des Establishment-Favoriten George W. Bush und kündigte an, kein Blatt vor den Mund zu nehmen ("straight talk") und die Verwaltung grundlegend zu reformieren.[3] Er ließ Journalisten in seinem Wahlkampfbus mitreisen, verzichtete auf Personenschutz und hielt 114 Town Hall Meetings[wp] (Bürgerversammlungen) ab, bis zu fünf an einem Tag.[12] Nach einem viel beachteten Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire[wp] galt McCain für kurze Zeit als Favorit und sah sich vor der Abstimmung in South Carolina[wp] einer harten Gegenkampagne ausgesetzt, in der neben Verbal­angriffen von Seiten des Wahlkampfteams Bushs unbekannte Geldgeber die persönliche Integrität McCains durch unwahre Gerüchte in Frage stellten.[18] McCain verlor South Carolina, gewann insgesamt nur sieben andere Staaten für sich und unterlag schließlich dem späteren Wahlsieger Bush.

Verärgert wegen seiner Behandlung durch die Parteiführung, die Bush unterstützt hatte und die McCain für die Schmutzkampagne gegen ihn verantwortlich machte, überlegte er im Jahr 2001, die Republikaner zu verlassen und zukünftig als Unabhängiger im Senat sein Amt auszuüben. Die letztlich ergebnislosen Verhandlungen mit dem damaligen Fraktions­vorsitzenden der Demokraten Tom Daschle[wp] waren, wie 2017 bekannt wurde, weit fortgeschritten und hätten die Republikaner ihre Mehrheit im Senat gekostet.[19]

Bei der Präsidentschaftswahl 2004[wp] unterstützte er, nachdem er das Angebot des Demokraten John Kerry abgelehnt hatte, dessen Running Mate zu werden, Präsident Bush bei vielen Auftritten.[3]

Präsidentschaftskandidatur 2008

John McCain im Wahlkampf im September 2008 mit Ehefrau und dem Ehepaar Palin

Im Frühjahr 2007 erklärte John McCain in einem CBS-Interview seine erneute Kandidatur für das Amt. Die ehemaligen Außenminister der Vereinigten Staaten[wp] Henry Kissinger[wp], Alexander Haig[wp], George P. Shultz[wp] und Lawrence Eagleburger[wp] unterstützten die Kandidatur. Während John McCain bei der ersten Abstimmung[wp] in Iowa lediglich den vierten Platz erlangen konnte, gewann er die folgenden Vorwahlen[wp] in New Hampshire, South Carolina und Florida. Nach einer Umfrage der Washington Post vom 14. Januar 2008 lag McCain auch landesweit vor den früheren Gouverneuren Mike Huckabee[wp] und Mitt Romney[wp] und deutlich vor weiteren Kandidaten wie dem libertären Kongress­abgeordneten Ron Paul[wp].

Ab der Vorwahl in Florida galten nur noch McCain und Romney als aussichtsreich. Der abgeschlagene ehemalige Bürgermeister New Yorks, Rudy Giuliani[wp], zog seine Kandidatur am 30. Januar zurück und gab eine Wahlempfehlung für McCain ab, ebenso der Gouverneur von Kalifornien[wp], Arnold Schwarzenegger[wp]. Nach dem "Super Tuesday"[wp] gab Romney am 7. Februar auf, sodass McCains Vorwahlsieg praktisch feststand.[20]

Nach den Vorwahlen in Ohio, Vermont und Texas am 4. März 2008 überschritt McCain die nötige Zahl von 1191 Delegierten für die Nominierung als Nachfolger George W. Bushs, die Anfang September bei der Republican National Convention[wp], dem Nominierungs­parteitag[wp] seiner Partei, erfolgte. Als Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten und damit als Running Mate[wp] wählte McCain - erstmals für die Republikaner - eine Frau, Sarah Palin[wp], Gouverneurin des Bundesstaates Alaska[wp]. Politische Analysten hielten die Nominierung der unerfahrenen Palin für einen schweren Fehler McCains, der ihn möglicherweise Millionen Stimmen gekostet habe. Auch McCain bedauerte in seinen Memoiren The Restless Wave, nicht seinem Instinkt gefolgt zu sein und den damals parteilosen Joe Lieberman[wp] als Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten nominiert zu haben.[21]

McCain vereinte bei der Präsidentschaftswahl am 4. November 2008[wp] die Stimmen von 173 Wahlmännern auf sich und unterlag damit Barack Obama, dem Kandidaten der Demokraten für das Präsidentenamt, der 365 Wahlmännerstimmen gewann. McCain erhielt 45,7 Prozent der abgegebenen Stimmen und Obama 52,9 Prozent (Popular Vote).[22] Kurz nach Veröffentlichung der ersten Ergebnisse aus den Westküstenstaaten[wp] räumte McCain seine Niederlage ein und gratulierte Obama telefonisch.[23] In einer anschließenden Rede in Arizona gab er sich versöhnlich und rief seine Unterstützer zur partei­übergreifenden Zusammenarbeit auf. Er wies auf die historische Bedeutung dieser Wahl insbesondere für Afroamerikaner[wp] hin. Die Washington Post zählte den Auftritt zu seinen couragiertesten, weil er ohne Rücksicht auf die Ansichten seiner vor ihm versammelten Anhänger sprach. Die Rede wurde allgemein positiv aufgenommen, als beste Niederlagenrede[wp] (englisch concession speech) seit längerer Zeit oder überhaupt bezeichnet und für die darin zum Ausdruck gebrachte Würde und Selbstlosigkeit gelobt.[24]

Schon während des Wahlkampfes hatte er die diffamatorische, latent rassistische und von Verschwörungstheorien beeinflusste Kampagne gegen Obama aus Teilen der Republikanischen Partei nicht mitgetragen. Am 10. Oktober 2008 erwiderte er auf einer Wahlveranstaltung einer älteren weißen[wp] Wählerin, die geäußert hatte, dass sie Obama misstraue, weil sie gelesen habe, er sei "ein Araber": "Nein, Ma'am, er ist ein anständiger Familienmensch, ein Bürger, mit dem ich einfach einige Meinungs­verschiedenheiten über ganz fundamentale Fragen habe. Er ist kein Araber."[25]

Politische Positionen

Einordnung in das politische Spektrum

Abstimmungsverhalten McCains nach Jahren laut zwei politischen Gruppen – ACU: American Conservative Union, ADA: Americans for Democratic Action

John McCain entsprach in seinen ersten Jahren im Senat, also in der zweiten Hälfte der 1980er und in der ersten Hälfte der 1990er Jahre, ausweislich seines Abstimmungs­verhaltens weitgehend dem Mainstream seiner Partei.[26] Seitdem wich er häufiger davon ab und vertrat insbesondere in innenpolitischen Fragen häufiger moderatere Positionen als die Parteilinie, indem er sich etwa für Sozialprogramme aussprach.[27] Deshalb galt er dem rechten Flügel der Republikaner seit seiner Präsidentschafts­kandidatur in der partei­internen Vorwahl[wp] 2000 als nicht konservativ genug.[28] In diesem Vorwahlkampf bezeichnete er führende Religiös-Konservative wie Pat Robertson[wp] und Jerry Falwell[wp] als "Agenten der Intoleranz".[29] 2006 versöhnte er sich angesichts ihres Einflusses auf die Vorwahl im Jahr 2000 mit diesen, distanzierte sich jedoch im Mai 2008 von Pastor John Hagee[wp], der Hurrikan Katrina[wp] (als Strafe für den in New Orleans[wp] geplanten Christopher-Street-Day) ebenso wie Hitlers Politik (und damit den Holocaust) als "gottgewollt" bezeichnet hatte, und auch von Pastor Rod Parsley[wp], der behauptet hatte, Moslems seien von Dämonen besessen, und es sei Amerikas Aufgabe, diese "falsche Religion" zu zerstören.[30]

McCain befürwortete lange eine liberalere Einwanderungs­politik als seine Partei insgesamt, etwa in einer gemeinsamen Gesetzesvorlage mit dem linksliberalen Senator Ted Kennedy[wp]. Allerdings vollzog er in der Zeit nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 2008 eine Neupositionierung nach rechts. Nach einer Erhebung des Politikmagazins National Journal wies McCain im Jahr 2010 gemeinsam mit sieben anderen Republikanern das konservativste Abstimmungs­verhalten im Senat auf. So änderte er auch seine Ansichten zur Einwanderungsfrage.[31] Als ein Grund dafür wurde auch seine Bewerbung um die Wiederwahl als Senator im Jahr 2010 angesehen, bei der er innerparteilich von Vertretern des rechten Parteiflügel herausgefordert wurde.

In der Haushaltskrise 2011[wp] bezeichnete er Abgeordnete der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung[wp] als "Hobbits"[wp], nachdem sie John Boehner[wp], dem republikanischen Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus[wp], die Unterstützung verweigert hatten. Ihre Ideen nannte er "bizarr und naiv".[32]

Anders als viele Parteifreunde unterstützte McCain 2013 die überparteiliche Initiative für eine Reform des Einwanderungs­rechts (Border Security, Economic Opportunity, and Immigration Modernization Act of 2013[wp]), die die Einbürgerung illegaler Einwanderer vereinfachen sollte. Diese vom Senat verabschiedete Vorlage scheiterte aber im Repräsentantenhaus. McCain beklagte auch das Verdursten illegaler Immigranten in der Wüste von Arizona[wp].[33] Harry Enten von FiveThirtyEight[wp], der 2017 McCains Abstimmungs­verhalten über die Jahre auswertete, bezeichnete ihn in seinen Positionen bei gelegentlichen situativen Ausnahme­entscheidungen als relativ konsistent. Die republikanische Partei sei dagegen mit der Zeit immer weiter nach rechts gedriftet und McCain dadurch an ihren moderaten Rand gerückt.[26]

Außenpolitik

John McCain bei der Übertragung einer Rede in Kiew im Dezember 2013 zur Unterstützung des Euromaidan

McCain nahm lange Zeit eine skeptische Grundhaltung gegenüber Auslands­einsätzen des US-amerikanischen Militärs ein, bis er in den 1990er Jahren sich verstärkt interventionistisch zu positionieren begann. Insbesondere im Jugoslawienkrieg[wp] spielte McCain eine wichtige Rolle dabei, für die Regierung Clinton[wp] Unterstützung eines militärischen Einsatzes bei den Republikanern zu organisieren.[34] 1998 unterstützte er eine Resolution des Project for the New American Century[wp], die einen Regimewechsel im Irak und einen Sturz des Diktators Saddam Hussein[wp] forderte.[12] Zuletzt galt McCain als starker Befürworter militärischer Interventionen und einer aggressiven Richtlinie in der Außen- und Sicherheits­politik. Er unterstützte den Irakkrieg[wp], kritisierte jedoch früh die Strategie von Präsident Bush und des Verteidigungs­ministeriums[wp], wenige Soldaten im Irak als Besatzungsarmee zu stationieren.[35] Seiner Forderung nach mehr Streitkräften zur Bewältigung der Probleme wurde schließlich 2007 entsprochen.[36]

Im Oktober 2005 stimmte der US-Senat[wp] mit 90 zu 9 Stimmen McCains Gesetzentwurf eines Folterverbots[wp] zu, der "grausame, unmenschliche und entwürdigende Behandlungen" von Gefangenen verbietet. McCain führte dazu aus, Terroristen seien von Grund auf böse, aber es gehe nicht um sie, "es geht um uns. Wir befinden uns in einem Kampf um die Werte, für die wir stehen." Dazu gehöre die Einhaltung der Menschenrechte, "ganz gleich, wie schrecklich unsere Gegner auch sein mögen". Das Gesetz konnte nicht verabschiedet werden, da Präsident George W. Bush[wp] sein Veto, mit der Begründung einlegt, es biete der CIA beim Verhör von Terroristen zu wenig Spielraum.[37]

McCain schloss Anfang 2006 ein militärisches Vorgehen gegen den Iran als letzte Möglichkeit nicht aus.[38] Während des Präsidentschaftswahlkampfs 2008 wandelte er bei einer Veranstaltung den Refrain des Liedes Barbara Ann[wp] der Beach Boys[wp] zu Bomb Iran ("Bombardiert Iran"[39]) ab.[40] Die Außenpolitik Barack Obamas[wp] kritisierte er mehrfach als zu konziliant.[41]

McCain galt als transatlantisch und an multilateralen[wp] Konfliktlösungen orientiert, weit stärker etwa als der frühere republikanische Präsident George W. Bush.[42] In einem Aufsatz in Foreign Affairs betonte McCain 2007 die Werte- und Interessen­gemeinschaft der USA mit Europa und hob die Bedeutung der politischen Abstimmung mit den befreundeten Demokratien des europäischen Kontinents hervor.[43]

McCain hat sich oft gegen Oberhäupter von Feindstaaten der USA ausgesprochen, weshalb er 2007 die Politik Wladimir Putins kritisierte und Russland "Revanchismus" vorwarf.[43] Im Zuge der Euromaidan-Proteste 2013 in der Ukraine unterstützte McCain die EU-freundliche Opposition.[44] Anfang 2017 bezeichnete McCain Putin als „Mörder und Verbrecher“.[45] Den belarussischen Staatspräsidenten Aljaksandr Lukaschenka nannte McCain 2013 "einen rücksichtslosen, repressiven und brutalen Tyrannen auf der falschen Seite der Geschichte".[46] Während der Proteste in der Türkei 2013[wp] erklärte McCain: "Ich liebe die Türkei. ... Aber ich glaube, dass in den Augen vieler Türken sich Erdoğan[wp] mehr wie ein Diktator als wie ein Ministerpräsident verhält".[47] Den Umsturz in Ägypten 2013[wp] nannte McCain einen ungerechtfertigten Putsch und forderte die Freilassung von Mohammed Mursi[wp].[48]

Während des Syrienkrieges[wp] forderte er 2012 eine Sicherheitszone im Land, die Bewaffnung der syrischen Opposition[49] und Angriffe auf Flugzeuge der Streitkräfte Syriens[wp].[50] Nachdem Barack Obama erklärt hatte, ein möglicher Militäreinsatz habe keinen Regimewechsel zum Ziel, forderte McCain den Sturz Assads[wp].[51] Später unterstützte McCain Obamas Pläne für eine Intervention.[52]

Als während der Überwachungs- und Spionage­affäre 2013[wp] bekannt wurde, dass die Vereinigten Staaten das Mobiltelefon der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hatten, forderte McCain eine Entschuldigung von Barack Obama[wp].[53]

Innenpolitik

John McCain 2007 bei einer Rede im Senat gegen Subventionen ("pork-barrel spending")

McCain, der im Präsidentschaftswahlkampf 2008 anders als die meisten anderen republikanischen Kandidaten kaum Aussagen zu Religion und persönlicher Gläubigkeit machte[54], kündigte damals eine Abkehr von der freien Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch und von der Supreme-Court[wp]-Entscheidung Roe v. Wade an, die maßgeblich für die damalige in den USA gültige Regelung[wp] war.[55] Er lehnte zwar lange gleichgeschlechtliche Ehen ab[56], akzeptierte aber eingetragene Lebens­gemeinschaften[wp] in den einzelnen Bundesstaaten.[57] Nachdem er die Aufhebung der "Don’t ask, don’t tell[wp]-Richtlinie 2011 noch einen "traurigen Tag" genannt hatte, setzte er sich 2016 gegen jede Diskriminierung von LGBT-Personen im Militär ein.[58]

McCain sprach sich 2008 gegen Beschränkungen des Verkaufs, Erwerbs und Tragens von Schusswaffen aus. Gleichwohl befürwortete er Kontroll­maßnahmen beim Waffenverkauf sowie bestimmte Beschränkungen des politischen Einflusses von Interessen­verbänden, die auch die Waffen-Lobby betreffen könnten. Aus diesen Gründen herrschte bei Mitgliedern der National Rifle Association[wp] ein gewisses Misstrauen McCain gegenüber.[59]

McCain befürwortete die Todesstrafe[wp][60] und die Ausweitung ihrer Anwendung unter anderem auf international tätige Drogenhändler[61], aber das Verbot ihrer Anwendung auf Minderjährige.[62] Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs[wp] zum Fall Kennedy v. Louisiana[wp], die ein Todesurteil wegen der Vergewaltigung eines Kindes für verfassungswidrig erklärte, bezeichnete er als "einen Angriff gegen die Bemühungen der Strafverfolgung, diese schrecklichen Täter wegen des Begehens des verabscheuungs­würdigsten Verbrechens zu bestrafen".[63]

Im Juni 2008 sprach sich McCain dafür aus, bis zum Jahre 2030 in den USA 45 neue Atomkraftwerke[wp] zu bauen. Seit den 1970er Jahren war in den USA wegen der ungeklärten Frage der sicheren Entsorgung radioaktiver Abfälle der Bau neuer Atomkraftwerke nicht mehr genehmigt worden.[64] Auch die Aufhebung des 1982 verhängten und seither jährlich verlängerten Moratoriums für Ölbohrungen vor den Küsten der USA gehörte, anders als noch 2000, im Präsidentschafts­wahlkampf 2008 zu seinem Programm.[65]

Verhältnis zu Donald Trump

McCain kritisierte 2015 im Vorwahlkampf[wp] der Republikaner um die Präsidentschaftswahl 2016[wp] den Kandidaten Donald Trump, der illegale Einwanderung zu einem Wahlkampfthema machte: Trump fördere parteiintern die "Bekloppten" (crazies). Trump griff McCain danach massiv an, indem er demselben die soldatische Kompetenz absprach, da McCain sich habe gefangen nehmen lassen (siehe den Wahlkampf­artikel[wp]).[66] McCain revanchierte sich im Oktober 2017 mit der Bemerkung, es sei "falsch" gewesen, dass sich reiche US-Amerikaner während des Vietnamkrieges vor der Einberufung gedrückt hätten: "[...] die Angehörigen einkommens­starker Bevölkerungs­gruppen fanden einen Arzt, der ihnen attestierte, sie hätten einen Knochensporn"[wp] - eine Anspielung auf Trumps ärztliches Attest, mit dem er vom Kriegsdienst freigestellt worden war.[67] Nachdem im Oktober 2016 eine Video-Aufzeichnung aufgetaucht war, in dem sich Trump in vulgärer und obszöner Weise über Frauen äußerte, mit denen man alles machen könne, wenn man prominent sei, zog McCain seine Unterstützung für Trump zurück, weil ein derart ungebührliches Verhalten inakzeptabel sei.[68]

John McCain bei seiner Ablehnung der Abschaffung von Obamacare im Juli 2017

Auch während Donald Trumps erster Präsidentschaft[wp] ab Januar 2017 gehörte McCain zu dessen schärfsten innerparteilichen Kritikern.[69][70] So wandte er sich zusammen mit Senator Lindsey Graham[wp] gegen Trumps Einreiseverbot gegen Bürger mehrerer muslimischer Länder[wp], da es kontraproduktiv sei.[71] Als die Republikaner im Sommer 2017 die Aufhebung der von der Regierung Obama durchgeführten Reform des Gesundheitswesens (Obamacare[wp]) betrieben, votierte McCain am 27. Juli gegen den Health Care Freedom Act. McCain begründete seine mitentscheidende Stimme damit, dass das Gesundheitssystem auf einem Kompromiss beruhen müsse, der Argumente verschiedener Seiten berücksichtige, was weder Obamacare noch der Gegenvorschlag berücksichtigen würden.[72] McCain ließ auch einen weiteren Vorschlag zweier Senatskollegen, Obamacare stark einzuschränken, im September scheitern.[73]

Mehrfach kritisierte McCain Trumps Umgang mit den Medien. Nachdem Trump die Groß- und Staatsmedien als „Feind des US-amerikanischen Volks“ bezeichnet hatte (enemy of the American Peopleenemy of the people entspricht im Englischen dem deutschen Begriff Volksfeind[wp][74][75][76][77]), äußerte McCain im Februar 2017: "So fangen Diktatoren an" ("That's how dictators get started").[78] Im Oktober 2017 rechnete McCain in einer Rede mit dem politischen Zeitgeist ab, der in und um das Weiße Haus[wp] herrsche[79], unter anderem mit dem identitären Nativismus[wp] und der isolationistischen[wp] Haltung America First[wp], die Trump, sein Redenschreiber Stephen Miller[wp] und auch sein ehemaliger Chefberater Stephen Bannon[wp] propagierten.[80] McCain setzte sich im Mai 2018 gegen die von Trump als Direktorin der Central Intelligence Agency vorgeschlagene Gina Haspel[wp] ein, da sie nach den Anschlägen am 11. September 2001 den Einsatz von Folter gebilligt hatte.

McCains im Mai 2018 erschienene Memoiren (The Restless Wave) wurden als Fundamentalkritik an Donald Trumps erster Präsidentschaft[wp] bezeichnet.[81] Darin machte McCain öffentlich, dass er das - inzwischen Fälschung entlarvte und eigens zur Verleumdung von Trumps Person im Auftrag von dessen Opponenten erstellte - Steele-Dossier[wp] 2016 an das FBI[wp] weitergegeben habe, in dem eine kollusive[wp] Zusammenarbeit von Donald Trumps Wahlkampf­manangern[wp] mit russischen Behörden behauptet wird, die in den folgenden Ermittlungen des FBI[wp] untersucht wurden.[82] Das Buch ist der Abschluss der autobiographischen Trilogie, die McCain zusammen mit seinem langjährigen Coautor Mark Salter[wp] geschrieben hat. Sie begann 1999 mit dem Buch Faith of my fathers.[83]

Nach dem Gipfeltreffen in Helsinki[wp] im Juli 2018 zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Putin, bei dem Trump – ohne Kritik an der realiter nie stattgefundenen und inzwischen als auf die moralische und politische Diskreditierung von Trumps Person abgezielten Täuschungsaktion der Tiefen Staaten der USA und Großbritanniens entlarvten russischen Einmischung in die US-amerikanische Präsidentschaftswahl von 2016[wp] zu äußern – der nach dem Dafürhalten von professionellen Analysten und Journalisten Putins Beteuerungen den Erkenntnissen der Geheimdienste seines eigenen Landes vorzuziehen schien, äußerte McCain scharfe Kritik. Er nannte Trumps Verhalten einen "Tiefpunkt in der Geschichte der US-amerikanischen Präsidentschaft" und "eine der schändlichsten Aufführungen eines US-amerikanischen Präsidenten seit Menschengedenken".[84]

Krankheit, Tod und Nachleben

Im Juli 2017 wurde bei McCain nach der operativen Entfernung eines Blutgerinnsels über dem linken Auge ein bösartiger Gehirntumor[wp] (Glioblastom[wp]) diagnostiziert.[85] Er unterzog sich einer Chemotherapie und kehrte zeitweilig in den Senat zurück.[86] Ab Dezember 2017 befand er sich in medizinischer Behandlung in Arizona, die er im August 2018 einstellen ließ.[87] Am 25. August 2018 starb McCain vier Tage vor seinem 82. Geburtstag umgeben von seiner Familie.[88]

McCains Leichnam wurde im Kapitol Arizonas und in der Rotunde des Kapitols in Washington, D.C. aufgebahrt; der Trauergottesdienst fand in der Washington National Cathedral[wp], bei welcher die früheren Präsidenten George W. Bush[wp] und Barack Obama[wp] sowie Henry Kissingers[wp] Trauerreden hielten.[89] Während der amtierende Vizepräsident Mike Pence anwesend war, war Präsident Donald Trump, der McCain bis zuletzt angegriffen hatte[90], nicht eingeladen. Auch McCains Running Mate[wp] von 2008, Sarah Palin[wp], wurde nicht eingeladen.[91] McCain wurde am 2. September in Annapolis[wp], Maryland[wp] auf dem Friedhof der Naval Academy neben Admiral Charles R. Larson[wp] beigesetzt.[92][93] Als Sargträger legte McCain neben Freunden und Politikern beider Parteien den russischen Oppositions­politiker Wladimir Kara-Mursa[wp] fest, was als nachträgliche Ansage an Putin und Trump gedeutet worden ist.[94]

Grab von John McCain

McCain ließ posthum eine Abschiedsbotschaft verlesen, in der er erklärte, ein glückliches und erfülltes Leben geführt zu haben. Er dankte seiner Familie und rief die US-Amerikaner, "325 Millionen meinungs- und lautstarke Individuen", dazu auf, nie das Gemeinsame zu vergessen. Trotz aller gegenwärtigen Probleme solle man nicht verzagen, sondern immer an das große Versprechen und die Größe Amerikas, "einer Nation, die auf Idealen, und nicht auf Blut und Boden[wp] gegründet" sei, glauben. Sein Satz "wir schwächen unsere Größe, wenn wir unseren Patriotismus mit Stammes­rivalitäten verwechseln, die Ressentiments gesät haben, [...] wenn wir uns hinter Mauern verstecken, statt sie niederzureißen", wurde als subtile Zurückweisung des Trumpismus[wp] verstanden.[95][96]

Präsident Trumps Umgang mit McCains Tod sorgte für Kritik. Ein vom Weißen Haus vorbereitetes, McCain ehrende Erklärung verhinderte er zunächst und sandte stattdessen eine Kurznachricht über Twitter, in der er der Familie kondolierte, aber nichts über McCain selbst schrieb. Die US-amerikanische Flagge am Weißen Haus wurde auf halbmast[wp] gehisst, allerdings weniger als 48 Stunden. Nach Kritik auch von Republikanern und Veteranen­verbänden wurde die Flagge am Folgetag wieder, wie in solchen Fällen üblich, bis zur Beerdigung auf halbmast gesetzt, was Trump per Dekret für alle öffentlichen Gebäude festlegte. In diesem Dekret würdigte Trump auch McCains Dienst für die USA.[97]

Ehrungen und Auszeichnungen

John McCain 1992 mit seiner Mutter, seiner Frau und zweien seiner Kinder, darunter die Tochter Meghan McCain[wp], bei der Taufe des Zerstörers John S. McCain[wp]

Für seine militärischen Leistungen erhielt McCain die Auszeichnungen Distinguished Flying Cross, Silver Star, Bronze Star, Legion of Merit, die Prisoner of War Medal und das Purple Heart[wp] (2008).

Im Ausland erhielt McCain unter anderem 2005 die höchste Auszeichnung Lettlands, als er Großoffizier des Drei-Sterne-Ordens wurde, und im Jahr 2016 den ukrainischen Orden der Freiheit.[98] Als langjährigem Teilnehmer der Münchner Konferenz für Sicherheits­politik[wp] wurde ihm 2006 deren Friedensplakette verliehen und 2018 der Ewald-von-Kleist-Preis, den seine Ehefrau für ihn entgegennahm.[99]

Am 12. Juli 2018 wurde der Zerstörer John S. McCain, dessen Name bisher auf McCains Vater und Großvater bezogen gewesen war, auf denjenigen John McCains erweitert.[100] Ebenfalls 2018 wurde John McCain der Henry-Kissinger-Prize für diplomatische Verdienste verliehen.[101] Kurz nach McCains Tod schlug der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Senat, Chuck Schumer[wp], vor, das Russell Senate Office Building nach McCain benennen zu lassen.[102]

2022 erhielt er postum die Presidential Medal of Freedom[wp].

Schriften

  • mit Mark Salter: Faith of my fathers. Random House, New York u. a. 1999, ISBN 0-375-50191-6.
  • mit Mark Salter: Worth the Fighting For: A Memoir. Random House, New York u. a. 2002, ISBN 0-375-50542-3. Als Hörbuch gelesen von John McCain. Random House Audio, ISBN 978-0-553-71404-3.
  • mit Mark Salter: The Restless Wave: Good Times, Just Causes, Great Fights and Other Appreciations. Simon & Schuster, New York 2018, ISBN 978-1-5011-7800-9. Als Hörbuch gelesen mit Beau Bridges[wp]. Simon & Schuster Audio, ISBN 978-1-5082-4446-2.[103]

Literatur

  • Robert Timberg: John McCain. An American Odyssey. Touchstone Books, New York 1999, ISBN 0-684-86794-X.
  • Elizabeth Drew: Citizen McCain. Simon & Schuster, New York 2002, ISBN 0-641-57240-9.
  • Paul Alexander: Man of the People. The Life of John McCain. John Wiley & Sons, Hoboken, NJ 2003, ISBN 0-471-22829-X.
  • Kira Wizner: John McCain. Profile of a Leading Republican. Rosen, New York NY 2007, ISBN 978-1-4042-1911-3.
  • David Brock[wp], Paul Waldman: Free Ride. John McCain and the Media. Anchor Books, New York 2008, ISBN 0-307-27940-5.
  • John S. McCain III. im Munzinger-Archiv[wp] (Artikelanfang frei abrufbar).

Einzelnachweise

  1. Gary Boyd Roberts: On the Ancestry, Royal Descent, and English and American Notable Kin of Senator John Sidney McCain IV[archiviert am 15. September 2008], NewEnglandAncestors.org.
  2. Emma Brown: Roberta McCain, maverick mother of Sen. John McCain, dies at 108, Washington Post am 12. Oktober 2020 (US-amerikanisches Englisch)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Sean Wilentz: John McCain, Encyclopædia Britannica, 15. Februar 2018 (englisch).
  4. McCain's WMD is a mouth that won't quit, USA Today, November 2007
  5. Obituary: John McCain, BBC.co.uk am 26. August 2018
  6. Amanda Macias: John McCain describes what it was like to be a war prisoner in Vietnam, Business Insider am 20. Juli 2015
  7. McCain, John, Our Campaigns (englisch)
  8. Siehe zu den damaligen Grenzen des 1. Kongresswahlbezirks die Karte bei Our Campaigns.
  9. In Upset, N.Y. Consumer Lawyer to Face D'Amato, The Washington Post am 10. September 1986 (englisch); McCain, John, Our Campaigns (englisch)
  10. Z. Byron Wolf: John McCain at the 1988 Republican National Convention, C-Span, hochgeladen am 19. April 2016 (Video, englisch).
  11. Elizabeth Purdy: Keating Five, in: Lawrence M. Salinger (Hrsg.): Encyclopedia of White-Collar & Corporate Crime. Band 1. Sage, Thousand Oaks, London, New Delhi 2005, S. 476-478, hier S. 477 f.
  12. 12,0 12,1 12,2 Connie Bruck: McCain's Party, The New Yorker am 30. Mai 2005 (englisch)
  13. Mark Guarino: John McCain to face formidable foe in Arizona GOP primary, Christian Science Monitor am 15. Februar 2010 (englisch)
  14. Joe Ferguson: Kirkpatrick, Trump giving McCain his toughest race, Arizona Daily Sun am 2. Oktober 2016.
  15. Alan Rappeport: John McCain Withdraws Support for Donald Trump After Disclosure of Recording, The New York Times am 8. Oktober 2016
  16. Another six years: John McCain wins Senate race over Ann Kirkpatrick, KTAR.com am 8. November 2016
  17. Bridget Bowman: Appointed Replacement for John McCain Would Serve Until 2020, Roll Call am 25. August 2018
  18. Richard Gooding: The Trashing of John McCain, Vanity Fair am 24. September 2004 (englisch)
  19. Philip Shenon: McCain Once Almost Left the GOP. What About Now?, Politico am 30. Juli 2017 (englisch)
  20. Adam Nagourney: McCain Looks Confident; Democratic Race Tightens, The New York Times am 4. Februar 2008.
  21. Philip Bump: Sarah Palin 'cost John McCain two million votes in 2008 US election', The Independent am 20. Januar 2016; Veronica Stracqualursi: Sarah Palin: It hurt 'a bit' that McCain regrets running mate decision, CNN am 11. Mai 2018
  22. Ergebnis der US-Wahl im Jahr 2008 nach Anzahl der Wahlmänner, der Wählerstimmen und Anteil der Wählerstimmen, statista.com am 4. November 2008.
  23. McCain räumt seine Niederlage ein, Spiegel Online am 5. November 2008
  24. John McCain Concession Speech, C-Span am 4. November 2008 (englisch); McCains Rede im Wortlaut: "Amerikaner geben niemals auf", Spiegel Online am 5. November 2008. Einschätzungen bei Kayla Epstein: Five of John McCain’s most courageous political moments, The Washington Post am 20. Juli 2017; Beth A. Messner: A rhetorical critique of John McCain's 2008 presidential concession address, Ball State University, Department of Communication Studies, MA Thesis, 24. Juli 2010, S. 23-26.
  25. Jonathan Martin, Amie Parnes: McCain: Obama not an Arab, crowd boos, Politico am 10. Oktober 2008
  26. 26,0 26,1 Harry Enten: Is John McCain A Maverick?, FiveThirtyEight am 27. Februar 2017
  27. Kandidatensuche in den USA, n-tv.de am 6. März 2007
  28. Tobias Betz: McCain und seine konservativen Feinde, Stern.de am 12. Februar 2008
  29. Bush mobilisiert Konservative im US-Wahlkampf[archiviert am 10. Februar 2008], Financial Times Deutschland am 8. Februar 2008
  30. Minister: Split with McCain 'best for both of us', CNN am 22. Mai 2008 (englisch)
  31. Uri Friedman: McCain the 'Maverick' Is Now Most Conservative Senator, The Atlantic am 24. Februar 2011 (englisch)
  32. McCain ärgert sich über die «Tea-Party-Hobbits», Basler Zeitung am 28. Juli 201.
  33. Sebastian Fischer: Republikanern droht Bruderkampf um Einwanderungsreform, Spiegel Online am 28. Juni 2013
  34. Sebastian Graefe: Perspektiven US-amerikanischer Außenpolitik nach Bush Jr., Heinrich-Böll-Stiftung am 17. Juli 2008
  35. McCain criticizes Pentagon on Iraq war, CNN am 5. Dezember 2004 (englisch)
  36. U.S. Mideast Commander: Violence in Iraq Down Dramatically, but Gains Not Irreversible, Fox News am 4. März 2008 (englisch)
  37. Siehe dazu insgesamt Bill Schneider: The persistence of John McCain, CNN.com am 10. Dezember 2005 (englisch); Marc Santora: McCain’s Stance on Torture Becomes Riveting Issue in Campaign, The New York Times am 16. November 2007 (englisch); Adrienne Woltersdorf: Bush will weiter foltern lassen, Die Tageszeitung am 9. März 2008
  38. McCain on Iran: Military Option Is 'Last Option', National Public Radio am 23. Januar 2006
  39. Youtube-link-icon.svg Bomb Bomb Iran Song - The Beach Boys 1980s - Vlogging in The valley (8. Januar 2020) (Länge: 2:32 Min.)
  40. McCain Jokes About Bombing Iran, The Washington Post am 19. April 2007 (englisch)
  41. Republikaner werfen Obama Kapitulation vor, Spiegel Online am 24. Mai 2013
  42. John McCain: Die politischen Positionen, n-tv am 22. August 2008
  43. 43,0 43,1 John McCain: An Enduring Peace Built on Freedom, Foreign Affairs im November/Dezember 2007 (englisch)
  44. US-Senator McCain wirbt für Europa, Süddeutsche Zeitung am 15. Dezember 2013
  45. "Putin ist ein Mörder und Verbrecher", Frankfurter Allgemeine Zeitung am 12. Januar 2017
    Republikaner John McCain: "Putin ist ein Mörder und Verbrecher"
    Anreißer: Während der künftige Präsident Donald Trump mit Russland auf Kuschelkurs gehen will, macht der Republikaner John McCain keinen Hehl daraus, was er vom russischen Präsidenten hält.
  46. McCain Blasts Lukashenko As 'Brutal Tyrant', CBS News am 4. Februar 2011 (englisch)
  47. US-Senator McCain prescht vor: "Erdoğan verhält sich wie ein Diktator"[archiviert am 24. Juli 2018], Deutsch Türkische Nachrichten am 7. Juni 2013
  48. US-Republikaner solidarisieren sich mit Muslimbrüdern, Spiegel Online am 6. August 2013
  49. US-Senatoren wollen Waffen an syrische Rebellen liefern, Zeit Online am 8. September 2012
  50. McCain drängt Obama zu Angriff auf Syrien, Zeit Online am 23. August 2013
  51. McCain will Assads Sturz beschleunigen, Zeit Online am 28. August 2013
  52. Ansgar Graw: Einflussreiche Republikaner wollen Assad angreifen, Die Welt am 3. September 2013
  53. Republikaner John McCain fordert Entschuldigung von Obama, Spiegel Online 10. November 2013
  54. Corwin Smidt, Kevin den Dulk, Bryan Froehle, James Penning, Stephen Monsma, Douglas Koopman: The Disappearing God Gap? Religion in the 2008 Presidential Election. Oxford University Press, Oxford 2010, S. 113.
  55. Brooks Jackson: McCain's Position on Abortion, FactCheck.org am 8. September 2008 (englisch)
  56. Tanene Allison: McCain On Gay Rights: No Marriage, No Adoptions, No HIV/AIDS Prevention Plan, The Huffington Post am 30. Oktober 2008 (englisch)
  57. McCain OK with gays' legal accords; marriage is another thing[archiviert am 4. Dezember 2015], Arizona Daily Star am 25. November 2006 (englisch)
  58. Halimah Abdullah: From LGBT Opponent to Advocate: McCain Stands Firm on Defense Bill, NBC News am 15. Juni 2016 (englisch)
  59. Gregor Peter Schmitz: US-Waffenlobby mobilisiert gegen Obama, Spiegel Online am 19. Mai 2008
  60. John McCain on Crime, Ontheissues.org
  61. John McCain on Drugs, Ontheissues.org
  62. Religion and Politics '08: John McCain, Pew Research Center am 4. November 2008
  63. Im Original: "an assault on law enforcement's efforts to punish these heinous felons for the most despicable crime". Sara Kugler: Obama disagrees with high court on child rape case, AZCentral.comam 25. Juni 2008
  64. Elisabeth Bumiller: McCain Sets Goal of 45 New Nuclear Reactors by 2030, The New York Times am 19. Juni 2008 (englisch)
  65. Sheryl Gay Stolberg: Bush Will Seek to End Offshore Oil Drilling Ban, The New York Times am 18. Juni 2008
  66. Donald Trump pöbelt gegen Parteifreund McCain, Spiegel Online am 19. Juli 2017
  67. McCain in coded attack on Trump Vietnam draft deferment, BBC News am 23. Oktober 2017
  68. McCain in coded attack on Trump Vietnam draft deferment, bbc.co.uk am 23. Oktober 2017 (englisch)
  69. Heike Buchter: Trumps bester Feind, Zeit Online am 2. Februar 2017
  70. Peter Winkler: Ein Stachel in Trumps Seite, Neue Zürcher Zeitung am 24. Februar 2017.
  71. McCain geht mit Trump hart ins Gericht, FAZ.net am 29. Januar 2017.
  72. Ezra Klein: The GOP’s massive health care failures, explained, Vox.com am 28. Juli 2017.
  73. US-Senator John McCain verhindert Abschaffung von "Obamacare", Deutsche Welle am 23. September 2017.
  74. Veronika Bondarenko: Trump keeps saying 'enemy of the people' - but the phrase has a very ugly history[archiviert am 19. Dezember 2017], Business Insider am 27. Februar 2017 (englisch)
  75. William P. Davis: 'Enemy of the People': Trump Breaks Out This Phrase During Moments of Peak Criticism, The New York Times am 19. Juli 2018 (englisch)
  76. Oliver Georgi: Die Sprache eines autoritären Herrschers, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 21. Februar 2017
  77. Trumps Lieblingsfeinde, Süddeutsche Zeitung am 30. Juli 2018
  78. Amy B. Wang: 'That's how dictators get started': McCain criticizes Trump for calling media 'the enemy', The Washington Post am 18. Februar 2017 (englisch)
  79. Remarks At The 2017 Liberty Medal Ceremony, Medium.com
  80. McCain: USA keine Nation des "Blut und Boden", Süddeutsche Online am 17. Oktober 2017
  81. McCain to release 'no-holds-barred' verdict on Trump, Yahoo.com am 27. März 2018
  82. Gideon Resnick: McCain Confirms He Gave Trump Dossier to Comey: 'Duty Demanded I Do' It, The Daily Beast am 9. Mai 2018
  83. Dan Nowicki: 5 takeaways from Sen. John McCain's new memoir, 'The Restless Wave', AZCentral.com am 22. Mai 2018
  84. Heftige Kritik an Trumps Kuschelkurs mit Putin, Deutsche Welle am 17. Juli 2018
  85. Elliot Hannon: Sen. John McCain Diagnosed With Aggressive Form of Brain Tumor, Slate am 19. Juli 2017 (englisch)
  86. Dan Nowicki: John McCain to continue radiation treatments while working in the Senate, AZCentral.com am 12. September 2017
  87. Michael Bowman: McCain's Absence Weighs on US Senate Colleagues, Voice of America am 23. März 2018 (englisch); Jonathan Martin: At His Ranch, John McCain Shares Memories and Regrets With Friends, The New York Times am 5. Mai 2018 (englisch); Nicholas Fandos, Jonathan Martin: John McCain Will No Longer Be Treated for Brain Cancer, Family Says, The New York Times am 24. August 2018 (englisch)
  88. John McCain dead at 81, CBC News, Video bei YouTube, 26. August 2018.
  89. Bree Burkitt: Former Secretary of State Henry Kissinger: 'The world will be lonelier without John McCain', AZ Central am 2. Dezember 2023 (US-amerikanisches Englisch)
  90. Amber Phillips: Trump can't stop dissing John McCain, The Washington Post am 14. August 2018 (englisch); Julie Hirschfeld Davis: As a Nation Mourns McCain, Trump Is Conspicuously Absent, The New York Times am 26. August 2018 (englisch).
  91. Amber Phillips: By not inviting Sarah Palin to his memorial, was McCain signaling he played a role in the rise of Trump?, The Washington Post am 31. August 2018 (englisch).
  92. Klaus Nerger: Das Grab von John McCain, knerger.de, abgerufen am 30. August 2021
  93. Emily Cochrane: John McCain to Lie in State at Capitols in Washington and Arizona, The New York Times am 25. August 2018 (englisch); Emily Birnbaum: McCain to be buried at US Naval Academy on Sept. 2, The Hill am 26. August 2018 (englisch)
  94. Josh Meyer: McCain's choice of Russian dissident as pallbearer is final dig at Putin, Trump, Politico am 28. August 2018 (englisch)
  95. Full text: John McCain's farewell statement, Politico am 27. August 2018 (englisch)
  96. Avi Selk, Felicia Sonmez, Anne Gearan: John McCain issues subtle rebuke of Trump in farewell letter before his death, The Washington Post am 27. August 2018 (englisch)
  97. Katie Rogers, Nicholas Fandos, Maggie Haberman: Trump Relents Under Pressure, Offering 'Respect' to McCain, The New York Times am 27. August 2018 (englisch); Presidential Proclamation on the Death of Senator John Sidney McCain III.[archiviert am 9. März 2019], WhiteHouse.gov am 27. August 2018 (englisch).
  98. Dekret des Präsidenten der Ukraine Nr. 340/2016 vom 22. August 2016; abgerufen am 20. Oktober 2016 (ukrainisch)
  99. Christian Krügel: Tränen auf dem Galadinner, Süddeutsche Zeitung am 18. Februar 2018
  100. Senator McCain Joins USS John S. McCain Namesake, Navy.mil am 12. Juli 2018 (englisch)
  101. Der letzte aufrechte Republikaner: John McCain will Trump nicht bei seiner Beerdigung haben, Der Tagesspiegel am 7. Mai 2018
  102. Lauren Fox: Schumer wants Senate building named for McCain, CNN am 26. August 2018 (englisch)
  103. Rezension von Frauke Steffens: John McCain: Hymne auf Amerika, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 21. Mai 2018

Netzverweise


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