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Maria Böhmer

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Maria Böhmer
Maria Boehmer.jpg
Geboren 23. April 1950
Parteibuch Christlich-Demokratische Union Deutschlands
Ehe für alle Maria Böhmer stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundes­tag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebig­keits­definition "für alle" kann aber keine Schutz­funktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Maria Böhmer hat damit die durch die Ewigkeits­klausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürger­liche Zivilehe de facto abgeschafft.
AbgeordnetenWatch Maria Böhmer
URL maria-boehmer.de

Prof. Dr. Maria Böhmer (* 1950) ist eine deutsche Politikerin. Seit Juni 2018 ist sie Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission[wp]. Im Kabinett Merkel III[wp] war sie von Dezember 2013 bis April 2018 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, für die Vereinten Nationen, Außenwirtschaft und Fragen der nachhaltigen Entwicklung zuständig. Zuvor war sie von November 2005 bis Dezember 2013 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Sie hatte von September 2001 bis September 2015 das Amt der Bundesvorsitzenden der Frauen-Union[wp] der CDU Deutschlands inne.

Privates

Böhmer ist römisch-katholischer Konfession, unverheiratet und hat keine Kinder.

Politisches

Böhmer war von 1990 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, zunächst als Vertreterin des Wahlkreises Frankenthal und ab 1998 im neu zugeschnittenen Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal. Bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 erwarb sie jeweils im Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal ein Direktmandat, ist jedoch zuvor über die rheinland-pfälzische Landesparteiliste in den Bundestag eingezogen. Sie verzichtete bei der Bundestagswahl 2017 auf die Kandidatur für das Abgeordnetenmandat.

Standpunkte

Multikulturalismus

Zitat: «Die 2,7 Millionen Menschen aus türkischen Familien, die in Deutschland leben, gehören zu uns, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle[1][2][3]

Deutschenfeindlichkeit in Schulen

An einigen deutschen Schulen gehört Deutschfeindlichkeit mittlerweile zum allerdings nur selten offen thematisierten Normal­zustand.[4][5] Aus Furcht vor dem Vorwurf der Fremden­feindlichkeit oder gar des Rechtsextremismus, wird das Problem allzu oft völlig verschwiegen oder gar verleugnet.[6] Als damalige Integrations­beauftragte der Bundesregierung forderte sie 2010 Maßnahmen gegen die zunehmende Deutsch­feindlich­keit und meinte:

"Wir müssen die Berichte von Schulen wie in Berlin ernst nehmen: Es sind offensichtlich keine Einzelfälle mehr, dass sich Schüler und Lehrer deutsch­feindliche Äußerungen anhören müssen." [7]

Einzelnachweise

  1. Umfrage: Mehrzahl der Türken fühlt sich in Deutschland unerwünscht, Der Spiegel am 12. März 2008
  2. Youtube-link-icon.svg Videobotschaft von Maria Böhmer - Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration (Länge: 4:19 Min.)
  3. Udo Ulfkotte: Politisch korrekt - bis man selbst betroffen ist, Kopp-Verlag am 22. November 2012
  4. Jörg Lau: Deutschenfeindlichkeit: "Schweinefresser", Die Zeit am 7. Oktober 2010
    Anreißer: Was tun, wenn Migrantenkinder deutsche Mitschüler unterdrücken? Berliner Lehrer sind verzweifelt
  5. Günther Lachmann: Integrationsdebatte: Angriff auf die Deutschenfeindlichkeit, Die Welt am 8. Oktober 2010
    Anreißer: Die Integrations­beauftragte beklagt unhaltbare Zustände. Lehrer sprechen von der "Notgemeinschaft" deutscher Schüler.
  6. Regina Mönch: Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit, FAZ am 15. Oktober 2010
  7. Hilferufe aus deutschen Schulen - Deutschfeindlichkeit nimmt zu, n-tv am 8. Oktober 2010

Netzverweise