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Average Frustrated Chump

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Der englische Begriff Average Frustrated Chump (AFC, deutsch: frustrierter Durchschnittstrottel) bezeichnet einen Mann, der gelegentlich mit einem Weib romantisch und/oder erotisch intendierten Kontakt aufzunehmen, mit ihm kopulieren oder sogar eine (kurz- bis mittel­fristige) Beziehung einzugehen in der Lage ist, aber nie aufgrund der richtigen Anwendung spezieller Verführungs­fähigkeiten, von deren Existenz er keinerlei Kenntnis besitzt. Der AFC versucht, seine soziosexuelle Inkompetenz auf jeweils unterschiedliche Art und Weise zu kompensieren, weshalb verschiedene Persönlichkeitstypen des AFC unterschieden werden können.

Der Pseudomacho

Der Pseudomacho ist ein AFC, der auf einfachste und wenig einfallsreiche Weise Macho­verhalten mimt, in der irrigen Annahme, dass alle Weiber ohnehin ausschließlich "Arschlöcher" als Dating- und Beziehungs­partner präferieren. Die Fehlvorstellung, ein Mann müsse mit einem starren Blick männliches Selbstbewusstsein ausstrahlen, könnte in der unkritischen Rezeption von Western-Filmen mit Clint Eastwood[wp] in der Hauptrolle begründet liegen. Der pseudo-machistische AFC ist sich nicht der Tatsache bewusst, dass die "Arschlöcher" dazu befähigt sind, ihr ungebührliches Betragen dosiert und gezielt einzusetzen (oder sogar im Bedarfsfall völlig zu unterdrücken bzw. zu sublimieren!), bis sie das Weib vollkommen von ihrer vorgeblichen Arglosigkeit überzeugt haben. Siehe auch: MODE FOUR[archiviert am 2. September 2011].

Der "Nette Kerl"

Diese Art von AFC ist der typische Mr. Nice Guy, weil er nett, zuvorkommend, humorvoll und sehr sympathisch ist. Es stellt für ihn meistens kein schwieriges Unterfangen dar, Weiber kennenzulernen (deswegen ist er auch als "Exot" unter den AFCs bekannt!), leider ist er während der Kennlernphase zu zögerlich und wird schließlich auf freundliche Weise zurückgewiesen. Das Resultat: LJBF[archiviert am 2. September 2011]. Siehe auch: MODE TWO[archiviert am 2. September 2011].

Die "Ulknudel"

Die "Ulknudel" versucht, bei einem Kontakt­anbahnungs­versuch den Eindruck von Witz und Originalität bei Angehörigen des anderen Geschlechts zu vermitteln, indem er seltsame Witze erzählt, die nur von seiner Person für amüsant befunden werden, oder sonstige irrwitzige Aktionen ausführt, die von selbigen bestenfalls als mitleiderregend empfunden und dementsprechend beurteilt werden.

Der Passive

Vertreter dieses Typs von AFC möchten jedwede blamablen und vergeblichen, eigeninitiierten Kontakt­aufnahme­versuche auf Festen, in Diskotheken oder bei anderen geselligen Zusammenkünften, vermeiden und bleiben völlig passiv. Der passive AFC beobachtet das Geschehen aus der Distanz, hält sein Getränk auf Brusthöhe und beäugt jedes hübsche Weib, vermag es jedoch nicht seine Hemmung, eines von ihnen anzusprechen, zu überwinden. Weiber nehmen dies zur Kenntnis und bewerten seine Person entsprechend negativ, was eine einschlägige Reaktion ihrerseits Falle eines Kontakt­aufnahme­versuchs von seiner Seite zur Folge hat. Siehe auch: MODE THREE[archiviert am 2. September 2011].

Fazit

Es ist offensichtlich, dass die oben genannten Verhaltensweisen natürlich nicht einmal ansatzweise zum gewünschten Erfolg führen - es sei denn, man wertet einen völligen Gesichtsverlust, ein negatives soziales Testsiegel und DLV[archiviert am 11. Februar 2011] als Erfolg.

Viele AFCs nehmen häufig die Rolle eines Beta-Orbiters ein, was zweifelsohne als DLV anzusehen ist. Auch hier ist der Erfolg - wenn überhaupt! - nur marginal.

Siehe auch: Beta und Betaisierung

Quellen

  • Mystery alias Erik von Markovik: Wie sie jede Frau rumkriegen - egal wie sie aussehen, 1. Auflage, Deutsche Erstausgabe © 2007 Wilhelm Goldmann Verlag; München, Vorwort von Neil Strauss (© 2007), Originaltitel: The Mystery Method, ISBN: 978-3-442-16928-8.

Netzverweise