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Daniel Funke

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Daniel Funke
Geboren 23. Juli 1981
Beruf Journalist
Ehegatte Jens Spahn

Daniel Funke (* 1981)[1] ist ein deutscher Journalist und seit 2019 Leiter des Berliner Büros und Lobbyist beim Burda-Verlag, einem Geschäfts­bereich des deutschen Medien­unternehmens Hubert Burda Media[wp].[2]

Berufliches

Funke studierte von 2002 bis 2009 Germanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war von 2004 bis 2007 außerdem beim privaten Fernsehsender Sat.1[wp] und dem Magazin Blitz tätig. Er fungiert seit 2007 als Redakteur bei der Zeitschrift Bunte und seit 2012 als Leiter von deren Berliner Büro.

Persönliches

Funke ist seit 2017 mit dem deutschen Politiker und ehemaligen Bundesgesundheits­minister Jens Spahn (CDU) "verheiratet".[3]

Lobbyarbeit

Öffentlichkeitsarbeit für Richard Grenell

Funke löste eine Kontroverse mit der Publikation eines Artikels aus, den er für die Zeitschrift Bunte über den damaligen US-amerikanischen Botschafter Richard Grenell[wp] schrieb, weil derselbe darin sehr wohlwollend dargestellt wurde. Der Artikel offenbarte jedoch nicht, dass Funke und Spahn eine freundschaftliche Beziehung mit Grenell und dessen Konkubinats­partner Matt Lashey unterhalten und könnte deshalb als Öffentlichkeits­arbeits­aktion für Grenell aus politischer Gefälligkeit betrachtet werden, um diesem eine positive Reputation in der deutschen Politik zu verschaffen.[2]

Vorteilsnahme beim Verkauf von FFP-2-Masken

Funke löste im März 2021 erneut eine Kontroverse aus, als bekannt wurde, dass sein Arbeitgeber 570.000 FFP-2-Masken ohne ein vorangegangenes, formelles Ausschreibungs­verfahren des Bundes­gesundheits­ministeriums, als dessen damaliger Leiter sein Konkubinats­partner Jens Spahn amtierte, verkauft hatte.[4]

Einzelnachweise

  1. Daniel Funke, kressköpfe - Detail: kress.de
  2. 2,0 2,1 Mats Schönauer: Mein Freund, Seine Exzellenz, Übermedien am 8. Juni 2018
  3. Jens Spahn hat seinen Partner geheiratet - heimlich, Die Welt am 24. Dezember 2017
  4. Firma von Spahns Ehemann verkaufte Masken ans Gesundheitsministerium, Der Spiegel am 21. März 2021

Netzverweise

  • Die englischsprachige Wikipedia führt einen Artikel über Daniel Funke (Diesen Artikel gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia [noch] nicht.)


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Daniel Funke (14. February 2023) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.